Seelsorge

Im Krankenhaus

Krank sein

Mit einer Krankheit verändert sich das Leben – ganz plötzlich oder langsam schleichend. Der gewohnte Lebensrhythmus gerät durcheinander, der vertraute Alltag muss neu organisiert werden, da er zumeist von der Krankheit bestimmt wird. Fragen nach der Zukunft kommen auf. Diese Umbruchzeit betrifft den ganzen Menschen – körperlich, psychisch und spirituell. Den Prozess und mit den auftretenden Gefühlen, Ängsten und Sorgen umgehen zu lernen, fordert jeden Menschen heraus.

Unsere Seelsorger sind bereit, Betroffene und deren Angehörige in schwierigen Zeiten zu begleiten. Ihr Gesprächsangebot gilt allen Menschen im Krankenhaus, unabhängig von der Zugehörigkeit zu Konfessionen und Religionen. Alle Gesprächsinhalte unterliegen der Schweigepflicht. Eine vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit ist selbstverständlich.

Im Krankenhaus sein

Im Krankenhaus ergeben sich viele zugespitzte Situationen – sei es vor einer Operation, nach der Mitteilung einer Diagnose oder bei Prognosen, die das Leben verändern werden. Für Kranke und ihre Angehörigen ist es dann hilfreich, auf die eigenen, ganz persönlichen Kraftquellen zurückgreifen zu können. Seelsorgerliche Gespräche können dabei helfen, Zuversicht für das Beschreiten des neuen Lebenswegs zu gewinnen.
 

Im Krankenhaus arbeiten

Alle im Krankenhaus Arbeitenden stehen täglich vor der Herausforderung, mit Krankheiten und krisenhaften Situationen umzugehen. Für die Mitarbeiter ist es oft schwierig, auf die eigene Seele und Haltung zu achten, um das eigene Leben trotz der alltäglichen Belastung gut leben zu können.

Die Seelsorger verstehen sich daher auch als Ansprechpartner für alle Mitarbeitenden in den Kliniken der Kplus Gruppe. Sie sind bereit, mit den Mitarbeitenden im Krankenhaus die Arbeit zu reflektieren, zum Beispiel durch die Beteiligung am (Ethik-)Unterricht der Krankenpflegeschule, bei der klinischen Fort- und Weiterbildung, durch Einzel- oder Stationsgespräche und in der Diskussion um Fragen, wie mit Leiden, Krankheit, Sterben, Tod und Heilung in der heutigen Gesellschaft und im Bereich des Krankenhauses umgegangen werden kann.

Im Krankenhaus Leben und Glauben feiern

Ein wesentliches Element der Weggemeinschaft im Krankenhaus sind auch liturgische Feiern: Eucharistiefeiern und Wortgottesdienste, ökumenische und in einigen Kliniken auch evangelische Gottesdienste, Spendung des Bußsakramentes (Beichte) und des Sakraments der Krankensalbung (nur durch Priester möglich) oder eines besonderen Sterbesegens am Ende des Lebens.

Die Krankenhausseelsorge ermöglicht einen angemessenen Umgang mit den Verstorbenen und sucht Wege, die Verabschiedung in menschlich würdevoller und liturgisch stimmiger Form sowie in angemessenen Räumen geschehen lassen zu können.

Helfen Sie uns, Sie zu finden

Wenn Sie als Patient und Angehöriger den Wunsch nach einem Kontakt zum Seelsorge-Team haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Seelsorgenden vor Ort oder an das Stationspersonal. Der bloße Konfessionseintrag im Aufnahmeformular reicht nicht aus. Die Ansprechpartner für die einzelnen Krankenhäuser finden Sie auf der jeweiligen Klinik-Homepage unter dem Link Seelsorge.

In den Senioreneinrichtungen

Begleitung und Halt

In den Senioreneinrichtungen der Kplus Gruppe setzt sich die soziale Betreuung der Bewohner aus der Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiter, dem Engagement der Ehrenamtlichen sowie der Seelsorge zusammen. Das Seelsorgekonzept wird darüber hinaus in jedem Haus individuell angepasst.

Neben den Gemeindepfarrern, die die Bewohner seelsorgerisch betreuen, werden seit November 2009 in allen Senioreneinrichtungen Mitarbeiter zu „Begleitern in der Seelsorge“ ausgebildet. Auf diese Weise wird eine Brücke zur jeweiligen Kirchengemeinde geschlagen, aber auch in den Einrichtungen stehen Ansprechpartner für seelsorgerische Fragen bereit. Die geschulten Mitarbeiter haben zudem die Möglichkeit, Wortgottesdienste zu gestalten.
 

Gottesdienste

Die heilige Messe wird einmal pro Monat in der jeweiligen Einrichtung angeboten, hinzu kommen je nach Einrichtung ein- bis zweimal wöchentliche Wortgottesdienste. Regelmäßig finden zudem kirchenjahreszeitliche Gottesdienste statt. Einmal im Jahr wird ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Bewohner angeboten.

Religiöse Angebote

Wir bieten in unseren Senioreneinrichtungen Bibel- und Glaubensgespräche zum gemeinsamen Nachdenken und gegenseitigem Austausch an.

Krankensalbung

Die Krankensalbung wird in Zeiten schwerer Erkrankung gespendet. Sie ist ein Mittel der Stärkung und Ermutigung. Einmal pro Jahr wird den Bewohnern der Kplus-Senioreneinrichtungen eine Krankensalbung angeboten. Darüber hinaus wird selbstverständlich auf Wunsch des Bewohners auch der Empfang einer zusätzlichen Krankensalbung ermöglicht.

Sterbebegleitung

Alter und Tod gehören zusammen. Wir lassen unsere Sterbenden und ihre Angehörigen nicht allein, sondern leisten in ihren letzten Tagen und den Stunden vor ihrem Tod Beistand. Die Qualität der Sterbebegleitung ist wesentlich abhängig von der inneren Haltung der begleitenden Menschen, von der Beziehung zum Sterbenden und vor allem von der vorhergehenden Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Bei Bedarf arbeiten wir mit den örtlichen Hospizvereinen zusammen. In unseren Senioreneinrichtungen ist gewährleistet, dass in einem Sterbeprozess der jeweilige Priester jederzeit erreichbar ist.

Trauerarbeit

Der Tod von Mitbewohnern macht die eigene Endlichkeit bewusst. Viele alte Menschen können sehr gut mit dieser Tatsache umgehen. Einige tun sich jedoch sehr schwer, dies zu akzeptieren und möchten auch nicht darüber sprechen. Beide Gruppen benötigen in dieser Situation Beistand. Um der Trauer Raum zu geben, den Wert und die Würde eines jeden Bewohners deutlich zu machen, werden auf den Wohnbereichen unserer Senioreneinrichtungen Gedenkplätze eingerichtet, wo Fotoalben mit Bildern der verstorbenen Bewohnern aufgestellt sind. Im Gottesdienst gedenken wir namentlich unserer verstorbenen Bewohner.

Einbindung in die Gemeinde

Unabhängig von den in unseren Einrichtungen angebotenen Gottesdiensten ermöglichen wir den Bewohnern auf Wunsch auch die Teilnahme an den Gottesdiensten in ihrer Heimatgemeinde. Des Weiteren kooperieren wir mit anderen Einrichtungen innerhalb der Gemeinde, beispielsweise mit Kindergärten zum Martinssingen, den Sternsingern oder den Pfadfindern, die zu Spielenachmittagen in die Einrichtungen kommen.

Um den gemeinsamen Austausch zu pflegen, Schwerpunktthemen zu erarbeiten, Perspektiven zu entwickeln und die Ergebnisse der bisherigen Arbeit zu überprüfen, findet einmal pro Jahr für alle Senioreneinrichtungen der Kplus Gruppe das Treffen „Runder Tisch Seelsorge“ mit den Heim- und Pflegedienstleitungen, den Mitarbeitern der sozialen Betreuung und den Seelsorgern aus den Gemeinden statt.

Unser Leitbild

Menschlich. Kompetent. Nah.

Das Leitbild der Kplus Gruppe wurde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Berufsgruppen entwickelt und bildet die verbindliche Grundlage unseres Handelns. Jeder Mitarbeitende ist aufgefordert, das Leitbild mit Leben zu füllen und täglich jeden unsere innere Ausrichtung spüren zu lassen, sowohl im kollegialen Umgang miteinander, als auch im Miteinander mit dem Menschen, die uns anvertraut sind.

Fördern hilft heilen

Fördervereine unterstützen Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen ideell und finanziell: bei der Anschaffung von medizinischen Geräten und Einrichtungsgegenständen, für die die staatliche Unterstützung und die eigenen Mittel des Hauses manchmal nicht ausreichen, die aber für das Wohl der Patienten von großer Bedeutung sind. Damit leisten sie eine notwendige und wichtige Unterstützung, die allen Mitbürgern zugute kommt.

Verein der Freunde und Förderer des St. Josef Krankenhauses und des Diabeteszentrums Rheinland Haan e.V.

Verein zur Förderung des St. Josefs Krankenhauses Hilden e.V.

Förderinitiative Senologie Hilden

Förderverein St. Lukas e.V.

Förderverein Altenheim St. Albertus

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